Rosenstatter folgt Steindl

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Rosenstatter folgt Steindl
Am 13.11.2018 von Wirtschaftsbund Salzburg
Manfred Rosenstatter
Manfred Rosenstatter, Unternehmer aus Seeham ist designierter Landesobmann des Wirtschaftsbundes und designierter Präsident der Wirtschaftskammer Salzburg. Foto: Manuel Horn Photography, Hallein
Weichenstellung für die Nachfolge von WKS-Präsident Konrad Steindl 2019: Der Vorstand des WB Salzburg nominierte Manfred Rosenstatter als zukünftigen WB-Obmann und Präsident der Wirtschaftskammer Salzburg

Der Flachgauer Unternehmer Manfred Rosenstatter, Eigentümer der Alumero Systematic Solutions GmbH mit Hauptsitz in Seeham, wurde am Montagnachmittag vom Vorstand und der Landesleitung des Wirtschaftsbundes Salzburg als zukünftiger Obmann des Wirtschaftsbundes Salzburg nominiert. Ebenso sprachen sich Vorstand und Landesleitung dafür aus, Manfred Rosenstatter als zukünftigen Präsidenten der Wirtschaftskammer Salzburg zu nominieren.

Am 7. März 2019 soll Manfred Rosenstatter bei der Hauptversammlung der Landesgruppe Salzburg zum Obmann des WB Salzburg gewählt werden. Am 29. April 2019 erfolgt im Wirtschaftsparlament der WKS die Amtsübergabe von Konrad Steindl an Manfred Rosenstatter. WB-Obmann Steindl stellte dazu am Montag fest: „Manfred Rosenstatter vereint als erfolgreicher Unternehmer in seiner Person alle Voraussetzungen für diese Spitzenfunktionen: Verständnis für den Mittelstand, internationale Erfahrung, Innovationsorientierung und Wertehaltung im Rahmen einer ökosozialen Marktwirtschaft. Die Zustimmung zu Rosenstatter sei ausnahmslos positiv, betonte Steindl. Dem WB Salzburg gelinge damit ein reibungsloser Übergang in die nächste Generation“.

Manfred Rosenstatter bedankte sich für das ausgesprochene Vertrauen. „Ich werde mich mit aller Kraft für Salzburgs Betriebe einsetzen. Wir müssen vor allem die Zukunft des Standortes Salzburg und seiner Betriebe, ob groß oder klein, sichern. Das heißt: Noch mehr in die Fachkräfteausbildung investieren, die Innovationskraft der Betriebe stärken und die Bürokratie auf allen Ebenen zurückdrängen. Nur so können wir die Digitalisierung und den Wandel aktiv gestalten“.

Dynamische Karriere als Unternehmer

Manfred Rosenstatter, am 28. 07.1968 als Sohn einer Seehamer Gastwirtsfamilie geboren, absolvierte nach dem Besuch der Landwirtschaftlichen Fachschule in Klessheim eine Lehre als Einzelhandelskaufmann. Von 1988 bis 1991 war Rosenstatter Ein- und Verkaufsleiter der Firma Alu-West GmbH (AMAG). Im November 1991 gründete er mit 23 Jahren die Firma Alumero. 1995 wurde Manfred Rosenstatter von Land und WKS als „Salzburgs bester Jungunternehmer“ ausgezeichnet. Das Unternehmen verzeichnete in der Folge ein dynamisches Wachstum: 2003 wurde die Produktionsstätte in Chorzów in Polen erworben, 2008 folgte ein weiterer Produktionsstandort in Helmond in den Niederlanden. Parallel zum Ausbau des Unternehmens studierte Manfred Rosenstatter berufsbegleitend und erwarb den Abschluss als Dipl.-Betriebsökonom. 2010 erfolgte der Neubau der Firmenzentrale in Seeham. 2012 wurde eine weitere Fertigungsanlage in Slowenien eröffnet und die Produktionen in Polen und Slowenien bis 2017 weiter ausgebaut.

Das Unternehmen ist Hersteller von hochwertigen Strangpress- und Mikroprofilen mit mechanischer Weiterbearbeitung, wie auch Systemanbieter im Baugewerbe, mit Montagesystemen für Solar und Photovoltaik, Aluminiumsystemen für die Industrie, Alu- und Glas-Lärmschutzelementen, Ladebordwänden und vieles mehr.

Alumero beschäftigt rund 300 Mitarbeiter und erzielt einen Jahresumsatz von 50 Mill. Euro. Das Unternehmen, ein Klimabündnisbetrieb, wurde bereits mehrfach ausgezeichnet.

Manfred Rosenstatter war außerdem von 1998 bis 2009 Gemeinderat der ÖVP in Seeham und Obmann des Wirtschaftsbundes Seeham. In der Wirtschaftskammer ist Rosenstatter Vorsitzender der Fachvertretung Außenhandel und Mitglied im Bundesgremium des Außenhandels, Mitglied der Spartenkonferenz Handel der WKS und Delegierter zum Wirtschaftsparlament der WKS.

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