Josefitreffen 2019 stand im Zeichen der Zukunft

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Josefitreffen 2019 stand im Zeichen der Zukunft
Am 20.03.2019 von WB admin
"Full House" im Stieglkeller beim WB-Josefitreffen 2019
Beim traditionellen Wirtschaftsbund-Event traf sich das Who-is-Who aus Wirtschaft und Politik heuer im Stieglkeller in der Landeshauptstadt. Neben Ehrungen für verdienstreiche Funktionäre standen die bevorstehende Bürgermeister-Stichwahl und EU-Wahl im Zentrum.

Auch heuer lud der Wirtschaftsbund Salzburg (WB) wieder zu seinem alljährlichen Josefitreffen. Rund 200 Gäste begrüßte der neue WB-Landesobmann Manfred Rosenstatter gestern Abend im Stieglkeller in der Salzburger Altstadt – darunter auch seinen Vorgänger, WKS-Präsident KommR Konrad Steindl, Staatssekretärin Mag. Karoline Edtstadler, Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer, Salzburgs Bürgermeister DipI.-Ing. Harald Preuner sowie zahlreiche WB-Mitglieder und Funktionäre aus dem ganzen Bundesland.

Bei seinem ersten Josefitreffen als Landesobmann ging Manfred Rosenstatter auf seine Pläne zur weiteren Stärkung des Wirtschaftsbundes sowie auf bestimmende wirtschaftspolitische Themen der kommenden Jahre ein: „Ich freue mich, den Wirtschaftsbund als wichtige interessenpolitische Kraft gemeinsam mit seinen vielen Mitgliedern in die Zukunft führen zu dürfen. Alle Zeichen zeigen in Richtung Zukunft. Gestärkt durch das sehr erfreuliche Ergebnis der Salzburger Gemeindewahl können wir mit starkem Rückenwind die Zukunft der Wirtschaft, der Politik, Salzburgs und Europas gestalten. Denn es ist Zeit für Lösungen. Wir als Wirtschaftsbund werden stets Freiraum schaffen für das Engagement der Funktionäre und das Denken und Handeln der Unternehmer. Indem wir unsere Kräfte und fachlichen Kenntnisse bündeln, können wir durch Sachlichkeit und Mut das Beste für die Wirtschaft, Politik und Bürger erreichen.“ Sowohl als WB-Landesobmann als auch als Unternehmer sprach sich Rosenstatter ausdrücklich für eine starke EU aus: „Der freie Handel zwischen den Ländern - sowohl von Gütern als auch von Know-how - ist essenziell für ein stabiles Europa. Eine solide Wirtschaftspolitik, ein starker Außenhandel und Investitionswille sind nun ausschlaggebend, um als starkes Staatenbündnis auch international vereint und stark aufzutreten.“


Salzburg gemeinsam gestalten
Nach der Begrüßung durch den Anfang März frischgewählten WB-Landesobmann ging Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer in seiner Ansprache auf den aktuell vorherrschenden Optimismus und den spürbaren Aufwind, der durch das Land weht, ein, der maßgeblich auch den Leistungen der Funktionäre und Unternehmer geschuldet ist: „Das große Engagement, die Uneigennützigkeit, der hohe Selbstanspruch und die vorbildliche Grundeinstellung gegenüber Leistung zeichnet Salzburgs Unternehmer und Funktionäre aus und macht uns zu einer Gesellschaft der Tüchtigen. Gemeinsam sichern wir den Wohlstand und die hohe Lebensqualität in Salzburg.“

Dem schloss sich auch Salzburgs Bürgermeister Dipl.-Ing. Harald Preuner an, der das Josefitreffen nochmals nutzte, um auf die nahende Bürgermeister-Stichwahl kommenden Sonntag in der Stadt Salzburg und in zehn weiteren Gemeinden im Bundesland aufmerksam zu machen. „Jede einzelne Stimme ist entscheidend, um endlich nötige Lösungen umsetzen und wichtige Weichenstellungen vornehmen zu können“, sagte Preuner.


Eigenständig und geeint in die Zukunft Europas
Darauf, wie wichtig die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit heimischer Unternehmen in der EU ist und künftig sein wird, machte Mag. Karoline Edtstadler in ihrer Festrede mit Nachdruck aufmerksam. Die Staatssekretärin im Innenministerium tritt für die Volkspartei im Mai als Kandidatin bei der Wahl zum Europäischen Parlament an und bewies mit ihrer mitreißenden Rede, dass sie die richtige Kandidatin ist, um Salzburgs und Österreichs Interessen auf EU-Ebene mit starker Stimme zu vertreten. „Wir alle sind die Europäische Union. Wir haben als solche eine starke gemeinsame Stimme, mit der wir uns international wieder mehr Gehör verschaffen müssen und werden – sei es bei Fragen zur Digitalisierung, zur Migration, zu Steuersystemen, Förderungen oder der überbordenden Bürokratie. Es ist wichtig für das Weiterbestehen der EU, für unser aller Wohlstand, Sicherheit und Zukunft, dass sich die EU-Mitgliedsstaaten ihrer Stärken und Eigenständigkeit bewusst sind, aber stets geeint an einem Strang ziehen“, sagte Edtstadler.


Julius-Raab Medaille für verdienstvolle Funktionäre
Als Zeichen der großen Wertschätzung wurde drei verdienstvollen Funktionären die höchste Auszeichnung des Wirtschaftsbundes, die Julius-Raab Medaille, von WB-Landesobmann Manfred Rosenstatter und WB-Direktor Kurt Katstaller verliehen: Ferdinand Eder, der ehemalige Obmann der Salzburger Fachgruppe der Seilbahnen, Walburga Abfalterer, langjährig aktives WB-Mitglied, Mitglied im Bezirksstellenausschuss Pinzgau und Ausschussmitglied in der Fachgruppe Güterbeförderungsgewerbe, und der ehemalige Wirtschaftsbund- und WKS-Direktor Dr. Johann Bachleitner, der die Große Julius-Raab Medaille erhielt, freuten sich über die hohe Auszeichnung als Würdigung und Ausdruck ihres langjährigen Engagements für den Wirtschaftsbund und die Salzburger Wirtschaft.

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