Meisterprüfung ist gefragt wie nie

Zurück zur Übersicht
Meisterprüfung ist gefragt wie nie
Am 18.10.2016 von Wirtschaftsbund Salzburg
Vergangenen Samstag fand Im Großen Saal des Mozarteums bereits zum 50. Mal die traditionelle Verleihung der Meisterbriefe statt. Erfreulich ist aber nicht nur dieses runde Jubiläum, sondern auch der ungebrochene Trend zur Meisterprüfung: Während 2011 noch 208 Kandidaten die Meisterprüfung bestanden haben, waren es im vergangenen Jahr bereits 254.

Dieser Rekordwert konnte heuer mit 263 Absolventen nochmals übertroffen werden. „Im schärfer werdenden Wettbewerb spielt die formale Qualifikation eine immer größere Rolle. Deshalb ist es für viele ein persönliches Ziel, nachzuweisen, dass sie ihren Beruf auf meisterlichem Niveau beherrschen“, erklärt Mag. Rudolf Eidenhammer, der Leiter der Meisterprüfungsstelle der WKS.

 

Von den 263 neuen Meistern, die morgen ihre Urkunden bzw. Meisterbriefe erhalten, sind 196 Männer und 67 Frauen. Nach Branchen betrachtet dominieren die Metallberufe (42 neue Meister) vor den Baumeistern (29) sowie den Friseuren und Perückenmachern und den Kfz-Technikern (je 24).

 

Der Großteil der Absolventen der Meisterprüfung plant, sich entweder selbstständig machen, oder ein bestehendes Unternehmen zu übernehmen. „Das garantiert den Fortbestand vieler großer und kleiner Familienbetriebe, die ja das Rückgrat der Salzburger Wirtschaft sind“, betont Eidenhammer.

 

Der Meisterbrief sei ein Sprungbrett, das hervorragende Chancen auf dem Arbeitsmarkt eröffne. Ohne ihn sind unselbstständig Beschäftigte in vielen Branchen am Ende der Karriereleiter angelangt. Den aktuellen Boom bei den Meisterprüfungen führt Eidenhammer auch auf die Förderungen des Landes zurück. „Durch den Meister-Scheck – also die kostenlose Meisterprüfung und die höhere Förderung für Meisterkurse – war es noch nie so günstig, die Prüfung zu machen.“ 

Quelle: Wirtschaftskammer Salzburg, Stabstelle Kommunikation

Zurück zur Übersicht
WB INSIDER - Login
Nach oben