KMU Investitionszuwachsprämie

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KMU Investitionszuwachsprämie
Am 15.01.2018 von Wirtschaftsbund Salzburg
Pressefoto Präs. Konrad Steindl
Im Bild: Präs. Landesobmann KR Konrad Steindl
Wirtschaftsbund Salzburg: „Weiterführung der KMU-Investitionszuwachsprämie unumgänglich“.
Die neue Bundesregierung hat die Entscheidung über die Fortsetzung des gegenständlichen Förderprogrammes ab 1. Jänner 2018 zu treffen und dafür die entsprechenden budgetären Grundlagen zu schaffen. Aufgrund des außerordentlich hohen Interesses und der damit verbundenen Ausschöpfung der Fördermittel dieser KMU-Investitionszuwachsprämie fordert der Wirtschaftsbund Salzburg die Fortführung dieser wirkungsorientierten Fördermaßnahme.

Wichtige Wachstums- und Beschäftigungsimpulse

Diese Fördermaßnahmen, welche gezielt auf Kleinstunternehmen sowie kleine und mittlere Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeiterinnen ausgerichtet ist, hebt massiv die Investitionsbereitschaft und setzt entscheidende Wachstums- und Beschäftigungsimpulse. „Damit kommt es zu einer Steigerung der betrieblichen Wettbewerbsfähigkeit, zur Sicherung von Unternehmensstandorten und Betriebsstätten sowie von Arbeits- und Ausbildungsplätzen“, ist WB-Landesobmann Konrad Steindl überzeugt.

Diese äußerst positive Stimmung verknüpft mit einer deutlichen Investitionsbereitschaft zeigt sich auch in Salzburg deutlich. So geben gut 50 Prozent der Salzburger Betriebe an, im Jahr 2018 Investitionsprojekte verwirklichen zu wollen. 42 Prozent werden demnach in die Maschinenausstattung investieren, 30 Prozent werden Bauinvestitionen betreffen.

„Diesen positiven und erfolgreichen Weg müssen wir konsequent zu Ende gehen und wir dürfen uns nicht auf der momentan guten Konjunkturlage ausruhen. Es gilt nun diesen guten Aufschwung zu nutzen und weitere nachhaltige Wirtschaftsimpulse zu setzen“, so Konrad Steindl abschließend. 

Fehlender Beschluss verunsichert Betriebe

Wie dringend eine ehestmögliche Entscheidung für die Weiterführung der Investitionszuwachsprämie ist, zeigen viele Beispiele aus der Praxis. So möchte der Rauriser Stuckateur Peter Bergmeister eine Betriebserweiterung vornehmen, welche mit dieser Investitionszuwachsprämie finanzierbar wäre. „Für die Berechnung der neu aktivierten Anschaffungs- und Herstellungskosten des absetzbaren Anlagevermögens über die letzten drei Jahresabschlüsse, haben mir nur zwölf Tage gefehlt, daher konnte ich auch diese Förderung nicht beantragen. Mit dieser Betriebserweiterung würde ich natürlich an Wettbewerbsfähigkeit gewinnen und zusätzliches Personal in Beschäftigung bringen. Daher hoffe ich auf eine rasche und positive Entscheidung für die Fortführung dieser Impulsmaßnahme“, so Bergmeister.        

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