"Auf ein Wort" - Erhalt der Strucker-Kaserne in Tamsweg

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"Auf ein Wort" - Erhalt der Strucker-Kaserne in Tamsweg
Am 30.12.2014 von Wirtschaftsbund Salzburg
Mit dem Erhalt der Struckerkaserne in Tamsweg konnte eine weitere massive Schwächung des Bezirkes verhindert werden. Vernunft und die besseren Argumente sprachen für einen Erhalt dieser Liegenschaft.

Die mögliche Schließung der Struckerkaserne in Tamsweg und die damit verbundenen regionalwirtschaftlichen Folgen konnten glücklicherweise abgewendet werden. Im Laufe der Verhandlungen einigte sich die Regierung und sprach sich für den Fortbestand der militärischen Liegenschaft im Lungau aus. „Es freut mich sehr, dass es gelungen ist, den ohnehin geschwächten Bezirk vor einer weiteren Belastung zu verschonen. Mit einem jährlichen Umsatz von 2,1 Millionen Euro ist die Kaserne einer der zehngrößten Arbeitgeber im Bezirk und daher für die regionale Wirtschaft äußerst wichtig. Die gute Zusammenarbeit auf allen politischen Ebenen zum Erhalt der Struckerkaserne zeigte Wirkung und führte letztlich zum Erfolg. Ich möchte daher vor allem unserem Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer für seinen Einsatz danken und zu diesem großartigen Verhandlungsausgang gratulieren und mich im Namen der Lungauer Wirtschaft herzlich bedanken. Offensichtlich haben neben dem Verhandlungsgeschick unseres Landeshauptmannes auch die Vernunft sowie die besseren Argumente den Verhandlungspartner letztlich überzeugt, die Kaserne auch weiterhin militärisch zu nützen“, zeigt sich Wirtschaftsbundbezirksobmann Wolfgang Pfeifenberger erfreut über den positiven Ausgang. „Neben der wirtschaftlichen Bedeutung spielt natürlich auch die Verfügbarkeit des in Tamsweg dislozierten Kaderkatastrophenhilfszuges eine wichtige Rolle. Wir alle sind sehr froh, auch weiterhin Profis für etwaige Katastrophen- und Hilfseinsätze vor Ort zu wissen. Die momentane Erhaltung wird ja aufgrund der Beurteilung der Militärs kritisch betrachtet. Die Erhaltung der Struckerkaserne wurde politisch erkämpft, daher braucht es Ideen für die Zukunft des Standtortes. Denkbar wäre eine Schwerpunktsetzung bei der Ausbildung von Katastrophen-, Hilfseinsatzkräften und der Miliz. Konsequenter Weise müssen wir aber auch einen Plan B entwickeln, sollte dieser Standort doch einmal aufgegeben werden“, so Bezirksobmann Pfeifenberger abschließend zu den Verhandlungsergebnissen über die Strukturreform beim Österreichischen Bundesheer.

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