Wirtschaftsbund-Josefitreffen mit Bundespräsidentschaftskandidat Andreas Khol

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Wirtschaftsbund-Josefitreffen mit Bundespräsidentschaftskandidat Andreas Khol
Am 31.03.2016 von Wirtschaftsbund Salzburg
PF Josefitreffen 2016
Im Bild (v.l.n.r.): WB-Generalsekretär Abg. z. NR. Peter Haubner, Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer, Mag. Heidi Khol, Univ. Prof. Dr. Andreas Khol, EU-Kommissar Dr. Johannes Hahn, Wirtschaftsbund-Landesobmann KommR Konrad Steindl, WB-Direktor Stellvertreter Kurt Katstaller. Foto: Andreas Lechner.
Anif, 19. März 2016. Diese traditionelle Wirtschaftsbund-Veranstaltung fand im Hotel Restaurant Kaiserhof bei Anif statt. Neben Ehrungen für verdienstreiche Mitglieder stand die bevorstehende Bundespräsidentschaftswahl im Mittelpunkt. Univ. Prof. Dr. Andreas Khol, der ÖVPBundespräsidentschaftskandidat, erklärte warum der Festakt in Anif eine Rückkehr zu seinen Wurzeln ist.

Beim traditionellen Josefitreffen des Salzburger Wirtschaftsbundes konnte Landesobmann und Wirtschaftskammerpräsident Konrad Steindl rund 190 Mitglieder und Funktionär/-innen aus dem ganzen Bundesland begrüßen. In seiner Ansprache ging Konrad Steindl sowohl auf die Rolle der kleinen und mittleren Unternehmen im Bundesland Salzburg als auch auf die allgemeine Stimmungslage in der Wirtschaft ein. Eine positive Grundstimmung in der Unternehmerschaft sei genauso wichtig wie fachliches Know-how. Dazu brauche es positive Signale und Impulse, um den wirtschaftlichen Weg zurück an die Spitze zu beschreiten. „Klassenkämpferische Träumereien sind längst überholt und fernab jeglicher Realität, mit denen niemandem geholfen ist“, so Steindl mahnend in Richtung Gewerkschaft und Arbeiterkammer.

„Schluss mit Jammern“ – jetzt braucht es Zuversicht und Entschlossenheit

Landeshauptmann Haslauer bezog sich in seiner Ansprache auf das gerade für die Wirtschaft sehr herausfordernde Jahr 2015 und stellte fest: „Die Menschen in unserem Land sind das Rückgrat. Die Freude an der Qualität und an der Arbeit trotz Unwägbarkeiten sind Merkmale der heimischen Wirtschaftstreibenden. Die Salzburger Wirtschaft mit ihren kleinen und mittleren Unternehmen, welche durch die Schaffung von Arbeitsplätzen für die Zukunft Salzburgs mitentscheidend sind, bilden eine der tragenden Säulen, bestärkt Landeshauptmann Haslauer den Stellenwert der Salzburger Wirtschaft. „Jetzt ist Schluss mit Jammern, wir brauchen Zuversicht, Geschlossenheit und den willensstarken Blick nach vorne, nur so können wir etwas erreichen“, so Haslauer abschließend.

Andreas Khol - „Ein Bürgerpräsident in einer offenen Hofburg mit Anifer Vergangenheit“

Der Gastredner, ÖVP-Bundespräsidentschaftskandidat Dr. Andreas Khol freute sich sehr, zurück in Anif zu sein. „Während meines Studiums habe ich als Reiseleiter gearbeitet. So verbrachte ich drei Monate in Anif, um den britischen Touristen Salzburg und Tirol zu erklären“, so Andreas Khol zu Beginn seiner Rede. Besonders das Zusammentreffen mit der damaligen britischen „eisernen Lady“, Margaret Thatcher bleiben im Gedächtnis des ehemaligen Nationalratspräsidenten. Auf das Amt des Bundespräsidenten angesprochen, legt Dr. Andreas Khol drei wesentliche Schwerpunkte. „Ich sehe mich als Bürgerpräsident in einer offenen Hofburg, der durch sorgsame und verantwortungsvolle Regierungsbildung das politische System stützt und den Wirtschaftsstandort Österreich wieder in den Mittelpunkt legt. Das Ansehen der Unternehmerschaft muss sich wieder stark bessern, da diese unser System erhalten“, so Andreas Khol abschließend.

Julius-Raab Medaille für verdienstvolle Mitglieder

Als Zeichen der großen Wertschätzung wurden drei verdienstvollen Funktionären die höchste Auszeichnung des Wirtschaftsbundes, die Große Julius-Raab Medaille, von Landesobmann Konrad Steindl und Wirtschaftsbund-Direktor Franz Riedl verliehen. Bernhard Gruber aus Neukirchen, Jakob Kaml aus Flachau sowie KommR Josef Seer aus Anif freuten sich über die hohe Auszeichnung und Würdigung im Zuge dieses Zusammentreffens als Ausdruck ihres langjährigen Engagements für den Wirtschaftsbund Salzburg.

 
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