Kurt Katstaller ist neuer Direktor des Salzburger Wirtschaftsbundes

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Kurt Katstaller ist neuer Direktor des Salzburger Wirtschaftsbundes
Am 01.09.2016 von Wirtschaftsbund Salzburg
Neuer Direktor Kurt Katstaller
Der neue Salzburger Wirtschaftsbund Direktor Kurt Katstaller
Salzburg, 01.09.2016. Im Salzburger Wirtschaftsbund wurden die personellen Weichen für die nächsten Jahre gestellt. Der 53-jährige Pongauer Kurt Katstaller wurde von den Gremien des Salzburger Wirtschaftsbundes mit Wirkung vom 1. September 2016 einstimmig zum neuen Direktor bestellt. Er folgt in dieser Funktion auf Franz Riedl, der insgesamt 18 Jahre an der Spitze des Salzburger Wirtschaftsbundes stand.

Nach 28 Jahren in der Wirtschaftskammer - davon mehrere Jahre als Bezirksstellenleiter im Pongau und zuletzt Geschäftsführer des Technischen Ausbildungszentrums in Mitterberghütten - wechselte Katstaller im Jahr 2013 in das Team des Salzburger Wirtschaftsbundes. Mit seiner langjährigen Berufserfahrung als Interessenvertreter der Salzburger Wirtschaft und seiner Tätigkeit in Führungspositionen brachte er die notwendigen Voraussetzungen mit, um im Wirtschaftsbund relativ rasch die von ihm erwarteten organisatorischen und interessenspolitischen Schwerpunkte umzusetzen.


Stärkung des Wirtschaftsstandortes Salzburg
An der Seite von WB Landesobmann Präs. Konrad Steindl möchte Katstaller als neuer Direktor insbesondere Maßnahmen zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes Salzburg setzen. „Eine große Herausforderung sehe ich im steigenden Fachkräftemangel“ so Katstaller. Salzburg muss daher seine Position als anerkannter Bildungsstandort konsequent weiter ausbauen und zur Vorbildregion in der dualen Berufsausbildung werden. Auch starke Ortskerne mit funktionierender Nahversorgung, wohnortnahen Lehrstellen und Arbeitsplätzen zeichnen einen starken Wirtschaftsstandort aus. Dazu braucht es ein ausgewogenes Verhältnis zwischen dem stationären Handel und dem Onlinehandel. „Wir müssen diesbezüglich ein Bewusstsein bei den Konsumenten schaffen und alle Aktivitäten zur Kaufkraftbindung in den Regionen unterstützen“.


Auf Bundesebene, so Katstaller, befindet sich der Wirtschaftsbund in einem permanenten Abwehrkampf gegen überzogene Forderungen von Arbeiterkammer und Gewerkschaft. Erfolgreich konnte der Wirtschaftsbund die Einführung der 6. Urlaubswoche für alle und die Einführung der 35 Stunden-Woche abwehren. Keine Verhandlungsbereitschaft gibt es auch beim Thema „Wertschöpfungsabgabe“ – diese neue Steuer auf Gewinn, Abschreibung, Fremdkapital und Zinsaufwand würde die internationale Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Betriebe weiter schwächen. Daher lehnt der Wirtschaftsbund diese neue Steuer ab.


Gegen Regulierungswut und unverhältnismäßige Strafen
Regulierungswut, ständig neue Gesetze und Vorschriften lassen die Unternehmer verzweifeln. Kontrollen, Betriebsprüfungen und daraus resultierende Strafen nehmen immer öfter existenzbedrohende Ausmaße an. Immer häufiger gibt es auch Beschwerden über die unzumutbare und unangemessene Vorgangsweise der Salzburger Gebietskrankenkasse bei Betriebsprüfungen. „Die Betriebe sind dabei häufig der Willkür
von Prüforganen ausgesetzt – ich fordere hier mehr Augenmaß – man darf Arbeitgeber nicht auf Verdacht wie Betrüger behandeln bzw. durch überzogene Strafen in ihrer Existenz gefährden – immerhin geht es dabei auch um wertvolle Arbeitsplätze“, so Katstaller.


Der Wirtschaftsbund wird jedenfalls nicht müde werden, auch weiterhin auf allen Ebenen für mehr wirtschaftliche Freiheit einzutreten. Es geht um die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit unserer Betriebe, um die Erhaltung der Arbeitsplätze und somit um die Sicherung von Wohlstand und sozialen Frieden. „Unternehmer sein muss wieder Freude machen, dann wird auch die Investitionsbereitschaft wieder steigen und eine Aufbruchsstimmung spürbar werden“ ist Katstaller überzeugt.

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