Iran - ein Land wacht auf

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Iran - ein Land wacht auf
Am 30.03.2016 von Helene Weiss
FiW 30.03.2016
Bildunterschrift v.l.n.r.: Brigitte Perl („Club Frau in der Wirtschaft“-Geschäftsführerin), VPräs. Andrea Stifter, Mehrzad Steyrer
Gemeinsam mit dem Salzburger-Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer und einer heimischen Handelsdelegation besuchte Andrea Stifter im Herbst 2015 den Iran. Die Vizepräsidentin der Salzburger Wirtschaftskammer Andrea Stifter sprach gemeinsam mit Mehrzad Steyrer, einer Iranerin die seit 1982 in Salzburg lebt, über die Faszination eines Landes, das sich - nicht nur wirtschaftlich - in einer Aufbruchsstimmung befindet.

Allgemeines Fernweh und Reiselust in die iranische Kultur wurden bei der jüngsten „Club Frau in der Wirtschaft“-Veranstaltung bei den Damen aus der heimischen Wirtschaft geweckt. Die Vizepräsidentin der Salzburger Wirtschaftskammer Andrea Stifter sprach gemeinsam mit Mehrzad Steyrer, einer Iranerin die seit 1982 in Salzburg lebt, über die Faszination eines Landes, das sich - nicht nur wirtschaftlich - in einer Aufbruchsstimmung befindet. Von den beeindruckenden orientalischen Bauten bis über die kulinarischen Besonderheiten hin zu einem aufstrebenden Wirtschaftsstandort wurde ein lebhafter Eindruck in eine faszinierende „Welt“ geboten.  

Die „Öffnung“ der islamischen Republik – Umbruch mit neuen 
Chancen

Gemeinsam mit dem Salzburger-Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer und einer heimischen Handelsdelegation besuchte Andrea Stifter im Herbst 2015 den Iran. Nach 35 Jahren, in welchen der Handel zwischen dem Iran und der internationalen Gemeinschaft aufgrund der iranischen Atompolitik sanktioniert war, findet nun durch das Wiener Abkommen eine „Wiederbelebung“ der Handelsbeziehungen statt. Die Vizepräsidentin der Salzburger Wirtschaftskammer erläuterte in diesem Zusammenhang die Chancen heimischer UnternehmerInnen für Investitionen im Iran, beispielsweise durch die Sanierung bestehender Skilifte.

Vorgefertigte Bilder aus den Medien transportieren einen falschen Eindruck des Landes

Das oftmals vorgefertigte Bild in über dieses Land und vor allem die Rolle der Frau in der iranischen Gesellschaft führt Mehrzad Steyrer auf die gefilterten Informationen der Medien hierzulande zurück. Zwar sind die erkämpften Frauenrechte Mitte der 1960er Jahre im Zuge der Weißen Revolution durch die Islamische Revolution 1979 wieder im Rückschritt. Dennoch ist das Bildungsniveau der Frauen, so besitzen beispielsweise 60% aller iranischen Frauen einen Universitätsabschluss, so hoch wie nie und auch in Bezug auf das Gehalt ist die Frau dem Mann gleichgestellt – eine Errungenschaft die uns noch fehlt. Abschließend erklärte die ausgebildete Touristikerin „nicht auf die Medien verlassen – selber hinfahren!“

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