Neuer Bezirksobmann im Tennengau

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Neuer Bezirksobmann im Tennengau
Am 14.03.2017 von Wirtschaftsbund Salzburg
Johann Struber
Bezirksobmann Ing. Johann Struber
Bei der Bezirkshauptversammlung des Tennengauer Wirtschaftsbundes wurde der Entsorgungsunternehmer Ing. Johann Struber aus Kuchl mit 100% der Delegiertenstimmen zum neuen Bezirksobmann gewählt.

Zu seinen Stellvertretern wurden Andrea Corrado Campitelli,  IT-Unternehmer aus Hallein, Magdalena Jäger vom Autohaus Jäger in Golling, Transportunternehmer Andreas Schnaitmann aus Krispl und Johann Windhofer, Hotelier aus Abtenau, gewählt. In seiner Antrittsrede bedankte sich Ing. Johann Struber für das  Vertrauen der Delegierten und betonte, dass er sich mit aller Kraft für die Anliegen der Tennengauer Wirtschaft einsetzen werde. Es sei mit „Leib und Seele“ Unternehmer und Interessenvertreter und habe diesbezüglich schon als Funktionär  in der Wirtschaftskammer Erfahrung gesammelt. „Die Unternehmer sind gemessen an der Gesamtbevölkerung  eine Minderheit - daher müssen wir geschlossen auftreten, zusammenhalten und gemeinsam an einem Strang ziehen“, so der neu gewählte Bezirksobmann.

Handlungsbedarf im Tennengau
Im Tennengau sieht er in vielen Bereichen Handlungsbedarf - der Weiterbestand der Bergbahnen Gaissau-Hintersee ist ihm ebenso ein Anliegen wie  Maßnahmen zur Stärkung bzw. Belebung der Ortskerne. Im Bezirk sind auch gezielte Maßnahmen gegen den akuten Fachkräftemangel wie zum Beispiel verstärkte Berufsinformation an den Pflichtschulen notwendig - nur mit qualifizierten Fachkräften kann der Tennengau auch in Zukunft seine Position als gefragter Unternehmens- und  Produktionsstandort behaupten. Ebenso muss aus der Sicht von Struber die Arbeitszeit flexibler werden. „Unsere Mitarbeiter würden gerne in bestimmten Phasen ihres Lebens z.B. im oder um den Zeitraum der Errichtung oder Kauf eines Eigenheimes, mehr bzw. länger arbeiten und das muss möglich sein. Wir haben als Arbeitgeber und wirtschaftlicher Teil der Gesellschaft die Verpflichtung Leistung und Arbeit bzw. die Schaffung von Eigentum zu unterstützen.  
Es darf nicht sein, dass Arbeitgeber und Arbeitnehmer für Fleiß und für die  Sicherung der persönlichen Existenz bestraft werden!“ so Struber. Gegenteilig ist natürlich auch der Wunsch des Arbeitsnehmers für mehr Freizeit zu berücksichtigen, allerdings im Konsens mit den Möglichkeiten und Rahmenbedingungen des jeweiligen Betriebes und nicht an Hand starrer gesetzlicher Vorgaben. Ebenso werde er sich gegen die überbordende Bürokratie einsetzen und insbesondere von der Bundespolitik die Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen einfordern.   

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