Kein zusätzlicher Feiertag: Wirtschaft atmet auf

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Kein zusätzlicher Feiertag: Wirtschaft atmet auf
Am 01.03.2019 von WB admin
Funktionärstreffen Tennengau
WB-Landesobmann Steindl sieht in der Regelung eine vernünftige Lösung zur Sicherung des Wirtschaftsstandortes.

„Wir begrüßen den Beschluss der Bundesregierung sehr, den Karfreitag nicht zu einem Feiertag zu erklären“, sagt Wirtschaftsbund-Landesobmann Konrad Steindl. „Nun herrschen wieder klare Verhältnisse. Mit der neuen Regelung liegt ein Plan auf dem Tisch, der auch die Wirtschaft nicht zusätzlich belastet.“

Vorausgegangen ist dem Entschluss die Diskussion um die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH), wonach die in Österreich geltende Regelung – am Karfreitag nur Angehörige bestimmter Kirchen arbeitsfrei zu stellen – gegen EU-Recht verstößt.

Bisher war der Karfreitag für rund 96% der Österreicher grundsätzlich ein regulärer Arbeitstag. Durch die neue Regelung aber gilt künftig für alle Arbeitnehmer, dass ein arbeitsfreier Tag aus dem bestehenden gesetzlichen Urlaubsanspruch bestritten werden muss.

„Im europäischen Vergleich liegt Österreich ohnehin weit vorne bei der Anzahl der arbeitsfreien Tage. Ein weiterer wäre nicht nur mit hohen Kosten für die Wirtschaft und Unternehmer verbunden gewesen, sondern hätte im Sinne der Standortqualität Österreichs auch falsche Signalwirkung an auch internationale Investoren gehabt“, so Steindl.

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