Forderung nach neuer Stammsaisoniersregelung

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Forderung nach neuer Stammsaisoniersregelung
Am 28.03.2019 von WB admin
Hans Scharfetter
LAbg. Mag. Hans Scharfetter fordert: Unbürokratische Beschäftigungsbewilligung für langjährige Saisonarbeitskräfte muss wieder möglich sein.

"Im Rahmen der sogenannten 'Stammsaisoniersregelung' konnten sich Anfang 2012 ausländische Saisonarbeitskräfte - die von 2006 bis 2010 im Tourismus jeweils mindestens vier Monate beschäftigt waren - beim Arbeitsmarktservice für eine weitere Beschäftigung in diesem Bereich registrieren. Sie erhielten damit sehr unkompliziert befristete Beschäftigungsbewilligungen, auch außerhalb der Saisonkontingente. Von 409 im Jahr 2012 registrierten Personen sind heute aber nur mehr 150 Menschen im Bundesland Salzburg beschäftigt. Die übrigen Personen stehen aus verschiedensten Gründen (z. B. Umzug, Ausscheiden aus dem Erwerbsleben, etc.) dem Salzburger Arbeitsmarkt nicht mehr zur Verfügung", beschreibt LAbg. Mag. Hans Scharfetter die Situation. 

"Auch die Zahlen für den Pongau ergeben ein ähnliches Bild: Hier sind von 222 im Jahr 2012 registrierten Personen nur mehr 126 im Bezirk beschäftigt. Wir brauchen aber gerade im Tourismus dringend Mitarbeiter. So stieg die Zahl der im Tourismus beschäftigten Mitarbeiter in den vergangenen acht Jahren allein im Pongau um knapp ein Viertel. Eine neue Stammsaisoniersregelung, mit der kein permanenter Aufenthaltstitel einhergeht, aber eine saisonelle Beschäftigung erleichtert wird, würde uns hier sehr helfen", fordert Scharfetter als ÖVP-Tourismussprecher von der Bundesregierung und hat dazu einen Landtagsantrag eingebracht, der im Ausschuss einstimmig beschlossen wurde.

Erfolg dank treuer Mitarbeiter

"Langjährige Saisoniers aus dem Ausland sind für Tourismusbetriebe wichtige Arbeitskräfte, um eine qualitativ hochwertige Dienstleistung gewährleisten zu können. Sie verfügen über gute Berufserfahrung, leisten wertvolle Arbeit und tragen somit einen wesentlichen Anteil zum touristischen Erfolg unseres Bundeslandes bei. Wir brauchen hier möglichst unbürokratische Lösungen, die dazu beitragen, in dem für Salzburg so wichtigen Wirtschaftszweig die Problematik des Mitarbeitermangels zu entschärfen", sagt Scharfetter.

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