Das war das Josefitreffen 2017

Zurück zur Übersicht
Das war das Josefitreffen 2017
Am 20.03.2017 von Wirtschaftsbund Salzburg
Josefitreffen 2017
Im Bild (v.l.n.r.): Landesrat DI Dr. Josef Schwaiger, Mag. Nick Kraguljac, Gerhard Sulzer, Raimund Kollbauer, Heinz Jürgen Friedrich, WB-Landesobmann KommR Konrad Steindl, WB-Direktor Kurt Katstaller. Foto: Thomas Müller, Foto Oczlon
Das traditionelle Wirtschaftsbundtreffen fand heuer im Kultur- und Kongresshaus in St. Johann im Pongau statt. Neben Ehrungen für verdienstreiche Mitglieder und Mitarbeiter stand das Thema „Positive Signale für Standort und Unternehmertum“, im Mittelpunkt. Landesrat DI Dr. Josef Schwaiger erklärte dabei, warum Leistung und Selbstverwirklichung nicht zu Luftschlössern verkommen dürfen.

Beim traditionellen Josefitreffen des Salzburger Wirtschaftsbundes konnte Landesobmann und Wirtschaftskammerpräsident Konrad Steindl rund 180 Mitglieder und Funktionär/-innen aus dem ganzen Bundesland begrüßen. In seiner Ansprache ging Konrad Steindl sowohl auf die Rolle der kleinen und mittleren Unternehmen im Bundesland Salzburg als auch auf die allgemeine Stimmungslage in der Wirtschaft ein. Eine positive Grundstimmung in der Unternehmerschaft sei genauso wichtig wie fachliches Know-how. Dazu brauche es positive Signale und Impulse, um den wirtschaftlichen Weg zurück an die Spitze zu beschreiten. „Klassenkämpferische Träumereien sind längst überholt und fernab jeglicher Realität, mit denen niemandem geholfen ist“, so Steindl mahnend in Richtung Gewerkschaft und Arbeiterkammer.

„Unternehmer möchten etwas unternehmen, lassen wir sie doch“

Landesrat Josef Schwaiger bezog sich in seiner Ansprache auf die unverzichtbare Kraft der Wirtschaftstreibenden für den Wohlstand des Landes sowie für das damit verbundene soziale Gefüge. „Unternehmer/-innen streben in der täglichen Arbeit lediglich danach, etwas unternehmen zu dürfen. Diesem Wunsch muss die Politik mit geeigneten Rahmenbedingungen entgegenkommen und diese Leistungsbereitschaft fördern. Die Politik darf daher nicht Hemmschuh für Leistung sein, sondern muss diese mit wohlüberlegten und nachhaltigen Begleitmaßnahmen fördern und wertschätzen. Gerade für unsere nachfolgenden Generationen dürfen Leistungsbereitschaft und Selbstverwirklichung nicht zu Luftschlössern verkommen. Wenn sich heute junge Menschen anstrengen, um sich Lebensziele zu erarbeiten, müssen diese Ziele auch realistisch erreichbar sein, ansonsten wird dieses Bemühen nicht an den Tag gelegt. Sollten wir in der Politik generell diese absolut verständlichen und nachvollziehbaren Vorstellungen nicht erfüllen können, dürfen wir uns über die Abkehr und Aversion gegenüber der Politik nicht wundern“, so Schwaiger. Abschließend bedankte er sich bei den zwei Prozent Unternehmern, gemessen an der Gesamtbevölkerung, die 77 Prozent der Unselbständigen einen Arbeitsplatz bieten.

Julius-Raab Medaille für verdienstvolle Mitglieder

Als Zeichen der großen Wertschätzung wurden drei verdienstvollen Funktionären die höchste Auszeichnung des Wirtschaftsbundes, die Große Julius-Raab Medaille, von Landesobmann Konrad Steindl, Landesrat Josef Schwaiger und Wirtschaftsbund-Direktor Kurt Katstaller verliehen.  Raimund Kollbauer aus Eugendorf, Mag. Nick Kraguljac aus Kaprun und Gerhard Sulzer aus Salzburg freuten sich über die hohe Auszeichnung und Würdigung im Zuge dieses Zusammentreffens als Ausdruck ihres langjährigen Engagements für den Wirtschaftsbund Salzburg. Darüber hinaus erhielt der langjährige WB Mitarbeiter, Heinz Jürgen Friedrich, die Goldenen Ehrennadel des Salzburger Wirtschaftsbundes für seine über 40-jährige Tätigkeit im Wirtschaftsbund. Im Zuge dieser Auszeichnung wurde Friedrich in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.    

Zurück zur Übersicht
WB INSIDER - Login
Nach oben