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"Zusammen in die Zukunft": Regierung präsentiert Maßnahmen für Weg aus der Krise

Rettungspaket greift viele Vorschläge aus der Wirtschaft auf und entlastet stark betroffene Branchen 

Die Bundesregierung hat mit dem angekündigten Rettungspaket in Höhe von 7,5 Mrd. € viele Vorschläge aus der Wirtschaft aufgegriffen und wesentliche Schritte angekündigt. Nun gilt es, die Maßnahmen rasch auf den Weg zu bringen damit Unternehmen schnellstmöglich die nötige Unterstützung erhalten. 

Das Rettungspaket zielt besonders auf zwei Aspekte ab: Es soll zum einen die notwendigen Steuererleichterungen und zum anderen Förderungen für besonders hart betroffene Branchen bringen. Zu den Maßnahmen gehören eine Senkung der Umsatzsteuer auf 5% in der Gastronomie und Kultur, die Verlängerung des Fixkostenzuschusses um sechs Monate und ein Kreditmoratorium. Zudem wird ein einmaliger Verlustrückgang von Verlusten aus dem heurigen Jahr in das Jahr 2019 und (unter gewissen Voraussetzungen) in das Jahr 2018 ermöglicht. 

Umsatzsteuersenkung in Gastronomie und Kultur 

Zusätzlich zum bereits beschlossenen "Wirtshauspaket" wird ein ermäßigter Umsatzsteuersatz von 5% für Speisen und Getränke eingeführt. Dieser gilt auch für den Kunst- & Kulturbereich. 

Verlängerung des Fixkostenzuschusses und Kreditmoratorium

Um Unternehmen in ihrer Liquidität zu unterstützen, wird der Fixkostenzuschuss verlängert und die Umsatzgrenzen werden angepasst. Durch ein Kreditmoratorium, einem vertraglich vereinbarten oder gesetzlich angeordneten Aufschub, werden besonders hart getroffenen Branchen wie die Gastronomie, der Tourismus und Reiseveranstalter Begünstigungen ermöglicht. 

Das Investitionspaket stärkt den Standort und sorgt in der heimischen Wirtschaft für Rückenwind

Beim Investitionspaket liegt der Schwerpunkt auf Investitionen und der Ökologisierung. Daher wird die Investitionsprämie für Unternehmen auf 14% erhöht, Eigenkapital gestärkt und der Ausbau von erneuerbaren Energien gefördert. Zusätzlich wird auch die degressive Abschreibung umgesetzt, wodurch Investitionen im ersten Jahr mit 30% abgeschrieben werden können. Eine weitere Erleichterung gibt es für Start-ups: Gründungen sollen künftig unbürokratischer und mit niedrigerem Eigenkapital möglich sein. 

"Vom Investitionspaket profitiert Wirtschaft und Bevölkerung gleichermaßen. Es bringt Steuerentlastungen für unsere Betriebe und ermöglicht mehr Investitionen. Dadurch werden gleichzeitig Arbeitsplätze gesichert und neue geschaffen", sagt Wirtschaftsbund-Landesobmann Präs. Peter Buchmüller. "Durch Maßnahmen, wie der degressiven Abschreibung, wird die Steuerlast für Unternehmer gesenkt und zugleich ein Anreiz für Investitionen gesetzt. Davon profitieren Unternehmen jeder Größe." 

Wichtige Maßnahmen, um Wirtschaftskreislauf und Wirtschaftswachstum anzukurbeln 

Als wirtschaftsfördernde Maßnahme soll eine (befristete) Investitionsprämie eingeführt werden. Ziel ist ein verstärkter Investitionsanreiz für Sachanlagen. Für Wirtschaftsgüter, die zwischen 1. September 2020 und 28. Februar 2021 angeschafft werden, soll eine Investitionsprämie von 7% geschaffen werden (davon ausgenommen sind klimaschäfliche Investitionen). Für Güter, die im Zusammenhang mit Digitalisierung und Ökologisierung stehen, kommt eine erhöhte Prämie von 14% zur Anwendung. 

Die Sanierung von Gebäuden wird durch die Verlängerung bzw. den Ausbau bestehener Förderprogramme, steuerliche Anreize bzw. Förderungen für thermisch-energetische Sanierungen sowie Heizkesseltausch für Gewerbliche und Private weiter forciert. 

Um die Reparatur und Kreislaufwirtschaft zu fördern, erfolgt eine Senkung der Umsatzsteuer auf Reparaturleistungen (im Rahmen der europarechtlichen Vorgaben) von 20% auf 13%.

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