Zurück zur Übersicht

"Made in Europe"-Bonus: Höhere Förderung für Photovoltaik-Anlagen

Hintergrund:

Gelten soll der „Made in Europe Bonus“ bei den Investitionsförderungen über das Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz (EAG). Das EAG ist Österreichs Gesetz für die Energiewende.

Es gibt den Weg zu 100 Prozent Ökostrom im Jahr 2030 vor. Der Ausbau der Erneuerbaren bringt aber nicht nur 100 Prozent erneuerbaren Strom für Österreichs Haushalte und Industrie, sondern schafft auch Wertschöpfung und Arbeitsplätze in Österreich.

Um diese Entwicklung zu festigen, sollen mit dem „Made in Europe"-Bonus Unternehmen in Österreich und Europa gezielt unterstützt werden.


o Wenn in neuen Sonnenkraftwerken Produkte aus Europa verbaut werden, gibt es höhere Fördersätze.


o Das bedeutet Wachstumschancen für österreichische und europäische Vorzeigeunternehmen, langfristige sichere Lieferketten und die Schaffung von neuen, nachhaltigen Arbeitsplätzen.


o Als Vorreiter im Bereich Technologie bekommen österreichische Unternehmen durch diese Maßnahme enorme Chancen. Insbesondere Unternehmen in den Bereichen Elektronik, Halbleitertechnologie, glas- und metallverarbeitende Industrie, Digitalisierung und Software sowie innovative Handwerksbetriebe können sich verstärkt in diesem Markt positionieren.


Bereits im April haben sich die Europäische Kommission sowie 22 europäische Mitgliedsstaaten mit der Unterzeichnung der Solar-Charta dazu bekannt, die europäische PV-Produktion entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu stärken.


Auch Österreich hat diese unterzeichnet und bringt sich bei vielen aktuell laufenden Initiativen, die zur Energiesouveränität der EU beitragen und den raschen Übergang zur Klimaneutralität unterstützen, aktiv ein. Mit der nationalen Maßnahme „Made in Europe“-Bonus geht Österreich diesen Weg ambitioniert weiter. Österreich zählt damit zu den Vorreitern in Europa.

 

Der „Made in Europe"-Bonus Im Detail:

 

Durch eine Anpassung im EAG und der zugehörigen Verordnung wird es ermöglicht, dass Förderwerbende ein Top-Up auf ihre Investitionsförderung erhalten, wenn sie einen Mindestanteil an europäischen Komponenten in ihrer PV-Anlage nutzen.

Der „Made in Europe"-Bonus wird, abhängig davon wie viele europäische Komponenten genutzt werden, bis zu 20 Prozent der Förderung betragen.

Der Antrag wird diese Woche im Ministerrat beschlossen. Die entsprechende Änderung im EAG braucht im Parlament eine Zwei-Drittel-Mehrheit.

 

„Andere Teile der Welt ergreifen Maßnahmen, um sich strategische Vorteile bei der Produktion von für die Dekarbonisierung relevanten Technologien zu verschaffen. Europa darf nicht naiv sein. Mit dem ‚Made in Europe'-Bonus garantieren wir fairen Wettbewerb und ermöglichen den österreichischen und europäischen Herstellern ein Level-Playing Field. Wir setzen uns auf EU-Ebene weiterhin für eine faire, regelbasierte, multilaterale Welthandelsordnung ein“, so Arbeits- und Wirtschaftsminister Dr. Martin Kocher. 

Die Beschreibung des nächsten Bildes ist:

Der Kopfbereich

Titel des vorigen Bildes

Titel des nächsten Bildes

Sie befinden sich in diesem Dokument

Sie befinden sich auf einer Unterseite dieses Links

Zum Öffnen weiterer Menüpunkte hier klicken