„Salzburger Mittelstandsforum“ – Schwierige Zeiten. Klarer Kurs.

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„Salzburger Mittelstandsforum“ – Schwierige Zeiten. Klarer Kurs.
Am 20.02.2015 von Wirtschaftsbund Salzburg
Pressefoto Salzburger Mittelstandsforum
Im Bild (v.l.n.r.): Präsident KommR Konrad Steindl, LAbg. Mag. Hans Scharfetter, LAbg. Michaela Eva Bartel, LAbg. Bgm. Michael Obermoser, Staatssekretär Dr. Harald Mahrer. Foto: Kolarik Fotografie
Der Wirtschaftsbund Salzburg lud am Donnerstag, den 19. Februar 2015 die heimischen Wirtschaftstreibenden zum ersten „Salzburger Mittelstandsforum“ ein. Unter dem Motto „Schwierige Zeiten. Klarer Kurs.“ folgten etwa 250 Unternehmer/-innen der Einladung des Wirtschaftsbundes, bei der Staatssekretär Harald Mahrer als Gastredner Mut und positiven Spirit für heranstehende wirtschaftliche Herausforderungen einmahnte.

Fleiß und Tatkraft müssen sich wieder auszahlen in unserem Land

In seinem Impulsreferat sprach sich Präsident Konrad Steindl einmal mehr dezidiert gegen jegliche Substanzsteuern aus. „Bei einer Abgabenquote von 46 Prozent sei die zumutbare Abgabenlast längst erreicht und müsse nun schleunigst gesenkt werden, um die dringend notwendige Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten“, so Steindl zu Beginn seiner Ausführungen. Neben wirtschaftspolitischen Impulsen für Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit forderte Steindl auch ein Umdenken in der Gesellschaft. „Fleißige Menschen dieses Landes werden belastet und sollen für alles aufkommen. Wenn nur mehr 20 Prozent der Menschen im Laufe ihres Lebens mehr in die Töpfe des Staatshaushalts einzahlen, aber 80 Prozent der Menschen im Lauf ihres Lebens mehr herausnehmen als diese einbezahlen, so zeigt das ein bedrückendes gesellschaftliches Bild. Ein soziales Netz ist völlig in Ordnung und dazu stehe ich auch, es darf aber keine soziale Hängematte sein, in der sich Viele auf Kosten Weniger ausruhen. Insgesamt betrachtet sind wir in Salzburg auf einem sehr guten Weg und setzen auch richtige Maßnahmen für die heimische Wirtschaft, wie beispielsweise das jüngst geschnürte Impulspaket 2015“, so Landesobmann Steindl abschließend.        

„Impulspaket 2015“ – Salzburg als Vorreiter für notwendige Wirtschaftsimpulse

In einer Talkrunde mit den Wirtschaftsbund-Landtagsabgeordneten wurden die wesentlichsten Eckpfeiler des „Impulspaketes 2015“ diskutiert. „Dieses Impulspaket, dass mit dem Einsatz von rund 110 Millionen Euro Investitionen in der Höhe von mehr als 350 Millionen Euro in den nächsten Jahren auslösen wird, ist gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten dringend notwendig. In Anbetracht der aktuellen Wirtschaftslage sowie den steigenden Arbeitslosenzahlen wollen wir nicht tatenlos zusehen, sondern ein starkes Signal an die Wirtschaft setzen“, beschreibt Landtagsabgeordneter Hans Scharfetter die Initiative der Salzburger Landesregierung. Ein wesentlicher Aspekt dieser Initiative widmet sich den klein- und mittelständischen Unternehmen. „Insbesondere der KMU-Bonus für Forschungsprojekte in der Höhe von 5 Prozent stellt eine nachhaltige Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der kleinen und mittelständischen Betriebe dar. Vor allem angesichts der Finanzierungsschwierigkeiten, denen KMU bei Forschungsprojekten gegenüberstehen, soll dieses Instrument durch diesen KMU-Bonus noch attraktiver gemacht werden“, erklärt Neo-Abgeordnete Michaela Eva Bartel.

Pressefoto Salzburger Mittelstandsforum

Im Bild: Präsident KommR Konrad Steindl bei seiner Ansprache beim Salzburger Mittelstandsforum

Auch für die Tourismuswirtschaft sind in diesem Impulspaket Maßnahmen vorgesehen. „Einerseits werden die Richtlinien für die Kooperationen des Landes Salzburg mit der Hotel- und Tourismusbank (ÖHT) neu gestaltet, andererseits werden nach dem bewährten Modell der Vorjahre regional und zeitlich beschränkte Offensiven für Regionen mit touristischem Aufholbedarf geschaffen“, so Landtagsabgeordneter Michael Obermoser zum Sonderimpulsprogramm.             

Erfolgsgarant Mittelstand  - Österreich nach vorne bringen  

„Die Zeiten sind wahrlich nicht einfach und unser Land steht vor großen Herausforderungen. Wir müssen mutig nach vorne blicken und damit verbundene Herausforderungen als Chance betrachten und dürfen uns hinsichtlich wirtschaftlicher Veränderungen nicht fürchten“, so Staatsekretär Mahrer einleitend beim Mittelstandsforum. Neben der Notwendigkeit für Österreich, wieder in die Gruppe der Spitzeninnovatoren vorzustoßen betonte das Regierungsmitglied die Wichtigkeit einer neuen Gründer-Welle sowie die enorme Bedeutung von guter Bildung. In Bezug auf den Wirtschaftsbund fand Staatssekretär Mahrer klare Worte: „Vertrauen, unternehmerische Motivation und Wirtschaftskompetenz heißen die wesentlichen Kernpunkte, welche die Wirtschaftsbund-Familie so stark machen. Dazu kommen Innovation und Gestaltungswille, wodurch wir uns vom Mitbewerb entscheidend abheben. Wir wollen gestalten und nicht verwalten, wir stehen für eine Gründeroffensive, Innovation und Kooperation zwischen Wirtschaft und Forschung. Das sind die Themen der Zukunft auf die wir setzen“, so Staatssekretär Mahrer abschließend.

Fotos von dieser Veranstaltung finden Sie in unserer Bildergalerie.

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