„WLS sollte für die Wirtschaft arbeiten, nicht sinnlose Polemiken verbreiten“

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„WLS sollte für die Wirtschaft arbeiten, nicht sinnlose Polemiken verbreiten“
Am 10.07.2015 von Wirtschaftsbund Salzburg
Dir. Franz Riedl
Im Bild: Wirtschaftsbund Dir. Franz Riedl. Foto: Foto Sulzer.
WB-Direktor Franz Riedl: Wirtschaftliste Salzburg verdreht Tatsachen.

Salzburg, 9. Juli 2015. Als „im Ton grenzüberschreitend“ und in der Sache unrichtig bewertet WB-Direktor Franz Riedl die Anwürfe der „Wirtschaftliste Salzburg“ auf ein Inserat von WKS-Präs. Konrad Steindl, worin nicht nur die Steuerreform kritisch betrachtet wird, sondern gleichzeitig die Forderung nach wirklich wirksamen Entlastungen für die Betriebe erhoben wird.

Ausgerechnet dem Präsidenten der WKS, Konrad Steindl vorzuwerfen, er hätte Präsident Leitl nicht unterstützt und nicht gegen diese Steuerreform agiert, sei eine absolute Verdrehung der Tatsachen, stellte Riedl fest. Er selbst hat in Verhandlungen mit Finanzminister Schelling und VK Mitterlehner noch in wesentlichen Punkten – etwa bei der Grunderwerbsteuer - gemeinsam mit Präsident Leitl Entschärfungen zustande gebracht.

Angesichts der mehrfachen Bemühungen von Präsident Steindl, in Gesprächen und Verhandlungen so viel wie möglich am ursprünglichen Steuerreformentwurf zu verbessern, sowie seiner immer wieder auch öffentlich kritischen Meinungsäußerungen zu dieser Steuerreform nunmehr seinen Kommentar in diesem Inserat als Hohn und Ablenkung zu qualifizieren, disqualifiziert sich selbst.

Völlig absurd ist der Vorwurf der Wirtschaftsliste, dass Steindl zwei Tage nach dem Beschluss im Parlament öffentlich die Forderung nach einer zügigen Lohnnebenkostensenkung und wirklich wirksamen Reformen erhebt. Es sei die Frage erlaubt: „Wann würde es denn der Wirtschaftsliste Salzburg passen – im Spätherbst?“ Natürlich hat jetzt die Bundesregierung umso mehr eine Bringschuld gegenüber der Wirtschaft. Daher gilt jetzt eines, und das sieht auch Präsident Leitl so: die Lohnnebenkosten müssen so schnell wie möglich massiv gesenkt werden, die Bürokratie abgebaut und die Arbeitszeiten flexibilisiert werden. Wir alle in der Wirtschaft erwarten uns, dass sich diesen Forderungen auch die Wirtschaftsliste Salzburg anschließt und an der Durchsetzung mitarbeitet, statt sich in aggressiver Polemik zu ergehen, die niemandem nützt.“
 

Abdruck honorarfrei
 

Rückfragen: Dir. Franz Riedl, 0664/83 19 351

                             

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