Werfenwenger Wirtschaftsbund steht voll hinter Rosnerköpflbahn – aufgestocktes Eigenkapital sichert Finanzierung

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Werfenwenger Wirtschaftsbund steht voll hinter Rosnerköpflbahn – aufgestocktes Eigenkapital sichert Finanzierung
Am 07.01.2015 von Wirtschaftsbund Salzburg
Peter Rohrmoser und Marcus Klein WB Werfenweng
Im Bild: Ortsobmann Peter Rohrmoser und sein Stellvertreter Marcus Klein. Foto: WB Salzburg
Werfenweng 02.01.2015. Für die Beherbergungsbetriebe im Ortszentrum von Werfenweng ist die Rosnerköpflbahn „Goldes wert“ und zukunftsweisend. „Durch die Dorfbahn Rosnerköpfl samt Schiverleih und Schischule ist sowohl für unsere 300 Gäste im Hotel „Gut Wenghof“ als auch für die rund 1000 Gästebetten im Zentrum von Werfenweng ein einzigartig komfortables „Vom Bett in die Gondel“ Ganzjahresangebot entstanden“, so Hotelier Andreas Felleis. „Durch die neue Bahn wird das Bekenntnis Werfenwengs als Tourismusdestination mit dem Schwerpunkt „sanfte Mobilität“ noch weiter verstärkt“.

Für die Finanzierung der Gondelbahn konnte mit tatkräftiger Unterstützung des Landes, der Gemeinde und der Werfenwenger Wirtschaft ein Eigenkapital in der Höhe von 5,3 Mill. Euro aufgebracht werden – bei Gesamtinvestitionskosten von € 6,1 Mill. entspricht dies einem Eigenkapitalanteil von 87 %. Durch zusätzliches Eigenkapital kann jetzt auch die durch eine 3%-ige Baukostenüberschreitung und den nachträglichen Einbau einer Rolltreppe entstandene Finanzierungslücke geschlossen werden.

Für Peter Rohrmoser jun., Obmann des Werfenwenger Wirtschaftsbundes, ist die Rosnerköpflbahn ein ganz wesentlicher Meilenstein im Hinblick auf die touristische Weiterentwicklung von Werfenweng. „Die neue Bahn wird gleichermaßen den Winter- als auch den Sommertourismus beflügeln - die Tourismusverantwortlichen und Bürgermeister Peter Brandauer haben trotz vieler Widerstände und kritischer Zurufe „Führungsstärke“ bewiesen und mit dem Bau der Bahn eine zukunftsweisende Entscheidung getroffen.“ Eine schneearme Wintersaison 2013/14,  Probleme bei der Beschneiung und aufgetretene Finanzierungsfragen  haben den Kritikern für kurze Zeit „Oberwasser“ beschert. „Jetzt ist es aber dringend erforderlich, zum Wohle von Werfenweng wieder an einem Strang zu ziehen und das Projekt „Rosnerköpflbahn“ gemeinsam auf die touristische Erfolgsspur zu führen“, so der WB Obmann.

Der Schifahreranteil bei den Hotelgästen im Ortszentrum liegt nämlich derzeit unter 20 % - hier besteht erhebliches Potenzial nach oben – ein Anteil von 50 % sollte durch die neue Bahn erreichbar sein. Nicht vergessen sollte man auch, dass es ohne die neue Bahn nicht zur Ansiedelung des 400 Betten Hotels „Travel Charme Bergresort Werfenweng“ gekommen wäre – die Errichtung eines direkten Liftanschlusses an das Schigebiet Werfenweng musste Travel Charme als Betreiber vertraglich zugesichert werden. Auch drei neue Betriebe (Schischule, Sportgeschäft mit Schiverleih und Restaurant) haben sich in bzw. neben der Talstation der neuen Bahn angesiedelt – dadurch wurden 4 Ganzjahresarbeitsplätze und  25 Saisonarbeitsplätze neu geschaffen.

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