Sebastian Jäger als WB Obmann in St. Koloman wiedergewählt

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Sebastian Jäger als WB Obmann in St. Koloman wiedergewählt
Am 09.12.2015 von Wirtschaftsbund Salzburg
Pressefoto St. Koloman
Im Bild (v.l.n.r.): Direktor Stellvertreter Kurt Katstaller (Wirtschaftsbund Salzburg), VBgm. Ing. Herbert Walkner, Ing. Andreas Seidl, Sebastian Jäger, Franz Höllbacher und Bgm. Wilhelm Wallinger. Foto: WB Salzburg.
St. Koloman, 30.11.2015. Einstimmig wurde der Unternehmer Sebastian Jäger (Autohaus Jäger) als Wirtschaftsbundobmann von St. Koloman wieder gewählt. Als seine Stellvertreter wurden ebenfalls einstimmig Malermeister Ing. Andreas Seidl und der selbstständige Buchhalter Franz Höllbacher gewählt.

Neben seiner Tätigkeit als Wirtschaftsbundobmann ist Jäger auch bereits in der 5. Periode Mitglied der Gemeindevertretung St. Koloman aktiv und in dieser Funktion stets bemüht, die Interessen der örtlichen Wirtschaft in die Gemeindepolitik einzubringen. Im Rahmen der Ortsversammlung lobte Bürgermeister Wilhelm Wallinger die gute Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Gemeinde. Mit mehr als € 100.000,-- an jährlicher Kommunalsteuer trägt die örtliche Wirtschaft zudem auch ganz wesentlich zum Gemeindebudget bei.

Inhaltlich war die Versammlung der landes- und bundespolitischen Situation aus der Sicht der Wirtschaft gewidmet. Trotz der aufgrund des Finanzskandals schwierigen budgetären Situation des Landes Salzburg hat die Landesregierung unter Federführung von LH Dr. Wilfried Haslauer zahlreiche Reformprozesse gestartet und mit dem Impulspaket 2015 ein Maßnahmenbündel (z.B. Investitionszuwachsprämie) für eine spürbare und nachhaltige Belebung der heimischen Wirtschaft geschnürt. Derartige Impulse und Aktivitäten hätte sich die Wirtschaft auch von der Bundesebene erwartet. Mit einer ausgewogenen Steuer- und Verwaltungsreform hätte es die Bundesregierung in der Hand gehabt, den stotternden Konjunkturmotor wieder in Schwung zu bringen und die für die Wirtschaft so wichtige Stimmungslage positiv zu beeinflussen. Passiert ist leider das Gegenteil – obwohl es dem Wirtschaftsbund gelungen ist, der Steuerreform einige Giftzähne zu ziehen. Nach wie vor wird die Steuerreform von der Wirtschaft hauptsächlich als Belastungspaket wahrgenommen (Steuererhöhungen, Registrierkassenpflicht) und die angekündigte Verwaltungsreform hat wieder einmal nicht stattgefunden.

Die beim kürzlich stattgefundenen Arbeitsmarkt- und Konjunkturgipfel angekündigte Absenkung der Lohnnebenkosten, die Verlängerung des Handwerkerbonus und der Start einer Wohnbauoffensive geben allerdings Anlass zur Hoffnung, dass sich das momentane Stimmungstief der österreichischen Wirtschaft wieder aufhellen könnte und die Bundesregierung nunmehr verstanden hat, dass die österreichische Wirtschaft dringendst Beschäftigungs- und Konjunkturimpulse benötigt.
 

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