„Steuerreform“ Frontalangriff auf die (Pinzgauer) Wirtschaft!

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„Steuerreform“ Frontalangriff auf die (Pinzgauer) Wirtschaft!
Am 19.03.2015 von Bezirk Pinzgau
Mittelstandsfighter
www.initiative-mittelstand.at

Es ist ärgerlich, dass unser Präsident Leitl einer „Steuerreform“ zugestimmt hat, die für Unternehmer und Arbeitgeber mehr Belastungen als Entlastungen bringt.  Auch kann es nicht sein, dass die 465.000 heimischen Unternehmen, die vergangenes Jahr mehr als 2,5 Mio. Menschen beschäftigt und 28,6 Mrd. Euro an Sozialbeiträgen geleistet haben, unter Generalverdacht gestellt werden. Schwarze Schafe gibt es, aber die wird niemand decken. Mit neuen bürokratischen Schikanen für redliche Betriebe ist keinem gedient. Kritisch zu sehen ist auch die geplante Durchbrechung des Bankgeheimnisses.

Aus der versprochenen Entlastung für die Wirtschaft ist ein Belastungspaket geworden! Die Erbschaftssteuer kommt durch die Hintertür: Grunderwerbssteuer auf Verkehrswerte bei Betriebsübergaben. Der jetzt vorliegende Vorschlag würde zu einer nicht tragbaren Belastung für Betriebsübernehmer führen und damit viele Betriebsübergaben de facto unmöglich machen, ganz besonders im Tourismus.

Insbesondere trifft  die Erhöhung der Mehrwertsteuer auf Nächtigungen den Pinzgau, der von allen politischen Bezirken Österreichs derjenige mit den meisten Ankünften ist,  November 13 bis Oktober 14 sind 2.039.993 Gäste zu uns gekommen – das ist fast so viel wie das ganze Burgenland! Die Erhöhung ist nicht nur Wettbewerbsverzerrung, sondern wirkt sich direkt und negativ auf das Gewinnpotenzial der Beherbergungsbetriebe.  Der Tourismus ist im Pinzgau mit ca. 9.000 Beschäftigten ein ganz wesentlicher Teil unserer lokalen Gesamtwirtschaft, der an lokale Handwerker, Händler und Bauunternehmer ein ganz wichtiger Auftraggeber ist und der sich als krisenfest erwiesen hat.

Wir müssen unseren Vertretern in Wien klar machen, dass es so nicht geht! Schreiben Sie bitte in einem E-Mail Ihre Bedenken, Anregungen und Ärger an unseren Wirtschaftsbund Präsidenten christoph.leitl@wko.at, Finanzminister hans-joerg.schelling@bmf.gv.at und Wirtschaftsminister reinhold.mitterlehner@bmwfw.gv.at.

 

Nick Kraguljac

WB Obmann Pinzgau

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