WB Innungsmeister Jastrinsky gegen Baustellencard

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WB Innungsmeister Jastrinsky gegen Baustellencard
Am 27.02.2018 von Wirtschaftsbund Salzburg
Jastrinsky neu
Im Bild: WB Innungsmeister Johann Jastrinsky. Bild: Manuel Horn
Die von SPÖ geforderte Baustellen-Card wird von der WK Salzburg, allen voran von Innungsmeister der Landesinnung Bau, KommR BM Ing. Johann Jastrinsky (Wirtschaftsbund) vehement abgelehnt.

„Eine Baustellen-Card in der von der SPÖ geplanten Form wäre eine zusätzliche Belastung für die heimischen Betriebe und zur Abwehr von Lohndumping gänzlich ungeeignet“, so Jastrinsky.

Statistiken zeigen, dass fast ausschließlich ausländische Firmen vom Lohn- und Sozialdumping betroffen sind. Strafen gegen solche Firmen sind kaum durchzusetzen bzw. uneinbringlich. Und auch eine Baustellencard würde die Situation nicht verbessern.

„Eine Kontrolle wäre nur dann möglich, wenn die Behörden Zugang zu ausländischen Sozialversicherungsdaten erhalten. Wenn dann die technischen Grundlagen dafür geschaffen werden könnten, müsste es eine spezielle E Card für ausländische Arbeitnehmer geben. Sonst ist eine Überprüfung nicht möglich“, so der Innungsmeister.
Der damit verbundene organisatorische, finanzielle und bürokratische Aufwand für die Betriebe ist unverhältnismäßig und kann nicht der Forderung nach mehr Entbürokratisierung entsprechen.

Zum jetzigen Zeitpunkt macht die Einführung der Baustellen-Card keinen Sinn. Erst wenn österreichische Behörden Zugang zur ausländischen Sozialversicherungsdaten erhalten, ist das Projekt realisierbar.

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