Scharfetter: Vorwurf von AK Präsident Pichler geht ins Leere

Zurück zur Übersicht
Scharfetter: Vorwurf von AK Präsident Pichler geht ins Leere
Am 23.01.2018 von Wirtschaftsbund Salzburg
Hans Scharfetter
Im Bild: BO LAbg Mag. Hans Scharfetter
Heimische Gastronomie und Hotellerie sichert erfolgreiche touristische Entwicklung des Landes. Vorwurf von AK-Präsident Pichler geht ins Leere und entspricht nicht den Fakten.

"Ich weise den heutigen Generalvorwurf von AK-Präsident Pichler, Salzburgs Gastronomie und Hotellerie betreibe systematisch `Lohn- und Preisdumping´ und stelle nur Billigkräfte ein, entschieden zurück. Die erhobenen Vorwürfe sind schlicht unsachlich und entsprechen keinesfalls den Tatsachen.  Unsere engagiert geführten Gastronomie- und Hotelleriebetriebe sind ein unverzichtbarer Bestandteil der erfolgreichen wirtschaftlichen Entwicklung unseres Landes. Auch in der laufenden Wintersaison tragen hunderte Unternehmerfamilien mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit sehr viel Einsatz dazu bei, dass Salzburg als Urlaubs- und Tourismusdestination weltweit einen hervorragenden Ruf genießt.  Trotz immer schwieriger werdenden Rahmenbedingungen gelingt es den Betrieben mit einem international hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis beste Qualität und Gastlichkeit anzubieten. Dieser enorme Einsatz von allen Beteiligten verdient Anerkennung und Wertschätzung, anstatt - wie AK-Präsident Pichler es tut - undifferenziert eine ganze Branche mit Vorwürfen  zu konfrontieren, die in keinster Weise einem seriösen Faktencheck standhalten. Wie angespannt die Lage am Arbeitsmarkt mittlerweile ist, lässt sich am Beispiel des Pongaus eindrucksvoll darstellen. Hinsichtlich des Vorwurfs, in der Branche werden zu wenige Lehrlinge ausgebildet, ist drauf hinzuweisen, dass im Pongau auf 85 offene Lehrstellen in der Gastronomie  ein (!) Bewerber kommt", so ÖVP-Tourismussprecher LAbg. Hans Scharfetter und führt weiter aus:

"Den insgesamt 17 beim AMS Pongau vorgemerkten Küchenmitarbeitern, die aus unterschiedlichsten Gründen noch dazu nicht sofort vermittelbar sind, stehen knapp 100 offiziell gemeldete offene Stellen gegenüber, wobei viele Betriebe offene Stellen angesichts der fast aussichtslosen Situation einen Mitarbeiter zu bekommen, gar nicht mehr melden", so Hans Scharfetter.

"Der Tourismus hat sich in den letzten Jahren zu einer echten Wachstumsbranche entwickelt, der Arbeitskräftebedarf wird daher weiter steigen. Es braucht gemeinsame Anstrengungen, um dem akuten Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Undifferenzierte Vorwürfe an eine ganze Branche bringen uns hier nicht weiter, sondern es geht darum, die Grundlagen eines wesentlichen Wirtschaftsmotors unseres Landes zu sichern. 

Quelle: ÖVP Landtagsklub / Rückfragehinweis: Mag. Roland Hettegger

Zurück zur Übersicht
WB INSIDER - Login
Nach oben