Scharfetter: Arbeitszeitflexibilisierung ist im Sinne der Arbeitgeber UND Arbeitnehmer

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Scharfetter: Arbeitszeitflexibilisierung ist im Sinne der Arbeitgeber UND Arbeitnehmer
Am 02.07.2018 von Wirtschaftsbund Salzburg
Hans Scharfetter
BO KR LAbg. Mag. Hans Scharfetter
Arbeitszeitflexibilisierung ist im Sinne der Arbeitgeber UND Arbeitnehmer Angstmache der SPÖ unbegründet und faktenbefreit / Freiwilligkeit und Zuschläge sind gesichert

„In Österreich gelten im Vergleich zu anderen Ländern verhältnismäßig strenge Arbeitszeitregelungen. Dies führt einerseits dazu, dass der Wirtschaftsstandort zunehmend an Konkurrenz- und Wettbewerbsfähigkeit verliert, andererseits kann dem zunehmenden Bedürfnis der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nach flexibler Gestaltung ihrer Arbeitszeit kaum Rechnung getragen werden. Mit dem nun seitens des Bundes vorbereiteten Gesetz zur Arbeitszeitflexibilisierung erfolgt eine längst überfällige Anpassung der Arbeitszeit an die modernen Lebensverhältnisse und Lebenswelten. Gerade im Hinblick auf die voranschreitende Digitalisierung und die zahlreichen neuen Beschäftigungsformen ergibt sich die Notwendigkeit einer freieren Gestaltung der Arbeitszeit. Davon profitieren nicht nur die Arbeitgeber, sondern auch die Arbeitnehmer. Beispielsweise wird die Möglichkeit eröffnet, das Wochenarbeitspensum auf vier Tage zu konzentrieren und den Rest für Familie und Freizeit zu verwenden. Dabei ist natürlich die Freiwilligkeit verankert, die Angstmache der SPÖ ist unbegründet und faktenbefreit“, so ÖVP-Klubobmann-Stv. Hans Scharfetter.

„Die geplante Arbeitszeitflexibilisierung führt zu einer ´Win-Win´-Situation für Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Betriebe könnten Aufträge flexibler abarbeiten und Saisonspitzen besser abdecken, Arbeitnehmer können ihre Arbeitszeit flexibler einteilen und so eine noch bessere Vereinbarung von Familie, Beruf und Freizeit schaffen und somit ein höheres Maß an persönlicher Freiheit gewinnen. Klar ist allerdings, dass die Freiwilligkeit und die Bereitschaft zu diesen Arbeitszeiten seitens des Arbeitnehmers gegeben sein müssen. Klar ist ebenso, dass die tägliche Normalarbeitszeit sowie die wöchentliche Normalarbeitszeit gleichbleibt. Jeder Arbeitnehmer kann von sich aus die elfte und zwölfte Arbeitsstunde ablehnen, Überstundenzuschläge und Regelungen bleiben auch weiterhin aufrecht. Wir lassen den Schutzgedanken des Arbeitszeitgesetzes nicht außer Acht, sondern berücksichtigen die Interessen der Arbeitnehmerinnen und –nehmer und gehen auf die Bedürfnisse der Arbeitgeber ein“, so Scharfetter abschließend.

 

Für Rückfragen: ÖVP-Landtagsklub / LAbg. Mag. Hans Scharfetter – 0676/9314055 Mag. Roland Hettegger

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