Neue Rekordwerte im Tourismus

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Neue Rekordwerte im Tourismus
Am 07.06.2017 von Wirtschaftsbund Salzburg
GS Peter Haubner
Im Bild: NAbg. GS BO Peter Haubner
WB-General Haubner: „Nächtigungen, Beschäftigungsstand und Investitionen der Branche steigen. Digitalisierung und Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit bleiben Herausforderungen.“

„Der österreichische Tourismus konnte im Vorjahr erneut Rekordwerte erreichen“, zeigt sich Peter Haubner, Generalsekretär des Österreichischen Wirtschaftsbundes (ÖWB), erfreut. So haben sich im Vorjahr 41,5 Millionen Personen für einen Urlaub in Österreich entschieden und damit knapp 141 Millionen Nächtigungen generiert, was einem Plus von 4,2 Prozent entspricht. Auch die Umsätze im Tourismus sind nominell um vier Prozent und real um 1,7 Prozent gestiegen. Eine positive Entwicklung verzeichnete auch die Beschäftigung. Allein in der Beherbergung und in der Gastronomie waren im Jahresdurchschnitt 208.144 unselbständig Beschäftigte tätig, dies war um 2,6 Prozent mehr als 2015.

Anstieg der Investitionen
Haubner hebt den Anstieg der Investitionen in der Tourismusbranche hervor: „Das bewilligte Kreditvolumen hat um 54 Prozent auf 221 Millionen Euro zugenommen. Und die KMU-Investitionszuwachsprämie hat zusätzliche Impulse von rund 40 Millionen Euro allein in der Tourismus,- und Freizeitwirtschaft gebracht.“

Der Generalsekretär des Wirtschaftsbundes mahnt freilich weitere Verbesserungen der Rahmenbedingungen ein: „Österreich ist ein Tourismusland. Damit das auch in Zukunft so bleibt, ist unter anderem eine Strategie für die Digitalisierung im Tourismus notwendig. Zudem muss in der kommenden Regierungsperiode die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit der Branche hohe Aufmerksamkeit erfahren.“

Wichtig für den Erfolg des österreichischen Tourismus ist die Novelle zum Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb und zum Preisauszeichnungsgesetz. Abg. z. NR Haubner: „Das bringt den Hoteliers mehr unternehmerische Freiheit, da sie nun wieder Preise und Konditionen auf der eigenen Homepage selbst bestimmen können.“ Damit werde der Marktmacht der Buchungsplattformen Einhalt geboten, so der Generalsekretär. Haubner abschließend: „Buchungsplattformen und Betriebe sind endlich Geschäftspartner auf Augenhöhe.“

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